Allgemein Archiv

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Funkstille

Im Moment gibt es nicht so viel von mir, vor einigen Wochen war ich im Studiumsstress. Die ersten Klausuren die ich im Studium so zu schreiben hatte waren dran, dann noch Referate und Essays. Darum habe ich nicht viel gemacht. Dann ist das Wetter noch so schlecht und ich habe im Moment keine Models zur Hand. Daraus entsteht diese ruhige Phase bei mir.

Im Moment habe ich ein Projekt so langsam am Laufen. Das erste Bild dazu zeige ich die Tage. Dazu schreibe ich aber beim ersten Bild nicht viel, eine genauere Erklärung kommt dann später.

Ich bin am Samstag in Österreich zum Snowboardfahren. Ich nehme natürlich meine Kamera mit und hoffe, dass ich auch so einige Fotos machen werde.

Nach dem Urlaub werde ich wieder mehr schreiben, das verspreche ich!


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Abenteuer Großformat

Würde ich nicht in die Richtung studieren, hätte ich mich wohl niemals mit diesem Thema beschäftigt, na was heißt niemals, aber nicht so schnell. Jeden Montag hatte ich im ersten Semester Fotografie als Fach, leider waren wir immer ziemlich viele Leute und haben alle die Suppe gesalzen und dementsprechend schlecht hat sie auch geschmeckt. Es sind keine wirklich tollen Fotos entstanden, weil keiner richtig Verantwortung übernehmen wollte, aber alle wollten etwas einwerfen. Letzte Woche Montag war es uns dann freigestellt, ob wir kommen wollen, da der Prof. nicht da war und nur sein Handlanger da gewesen ist. Zuerst wollte ich zu Hause bleiben, da ich ein sehr tolles, aber auch sehr schlafloses Wochenende hatte.

Zum Glück bin ich doch gegangen, denn wir waren nur 4 Leute und so konnten wir endlich einmal richtig Fotos machen. Aufgabe war es ein Porträt zu machen. Ich wollte vor einigen Wochen schonmal etwas ausprobieren, aber aufgrund der wenigen Zeit kam es nicht mehr dazu. Wir haben uns geeinigt, dass jeder ein Setting umsetzt und dass wir schnell arbeiten wollen. Also fing ich mit dem ersten Bild an. Ich wollte zwei Octoboxen, die eine Schere machen, es sollte ein schönes, helles Frauenporträt werden.  Also alles aufgebaut, eingeleuchtet, Licht gemessen und was noch dazu gehört.

Ich finde es wirklich schwer mit einer Großformatkamera zu fotografieren, es ist ungewohnt, dass man alles auf dem Kopf sieht, es ist ungewohnt, dass man sich nicht dahinter verstecken kann und immer wenn man seinem Model etwas sagt und neben der Kamera steht, schaut sie einen an und nicht mehr dahin wo sie sollte. Sehr ungewohnt. Ich hatte auch ziemliche Angst auf den Auslöser zu drücken, weil so ein Film schon viel Geld kostet und wir wollten nur ein Bild machen. Das scharfstellen finde ich schwer, man starrt nur auf eine riesige Mattbox und schiebt die Standarten hin und her und hofft, dass das Bild nun auch wirklich scharf ist.

Ich muss sagen es hat Spaß gemacht, so eine Kamera ist echt ein Geschütz und ich möchte so eine Kamera erstmal nicht zu Hause haben oder privat damit fotografieren, dafür ist mir das einfach viel zu aufwendig und anstrengend. Im Studium macht es aber viel Spaß, wenn man in einem hochmodernen Fotostudio steht, mit den tollen Blitzen und der ganzen Ausrüstung, die ich mir Privat gar nicht kaufen kann. Ich bin jedenfalls froh, dass wir die Möglichkeit haben und freue mich schon, wenn ich in dem Studio mal privat Bilder machen kann.

Nachdem dann jeder sein Foto für sein Setting gemacht hatte, sind wir nach unten ins Labor gegangen. Eins vorneweg, ich habe absolut keine lust sowas zu machen. Das Negativ entwickeln ist so anstrengend. Man steht da alleine in einer dunklen Kammer und von draußen schreit einer die ganze Zeit dass man schütteln soll und dass man wieder aufhören soll mit schütteln und wenn man nachfragt wie lange noch, weil man doch schon Stunden alleine in der Dunkelheit steht, dann erfährt man, dass man grade mal drei Minuten da drinnen ist und man nochmal 15 Minuten da stehen muss. Dann kommt noch Wässerung und dann nochmal 15 Minuten entwickeln. Gruselig und absolut nicht meins.

Dann ging es ans Ausbelichten. Nachdem ich meinen ersten Teststeifen total falsch gemacht habe und am Ende nur alles verschwommen und schwarz war, habe ich es richtig gemacht. Mich dann für eine Belichtungszeit entschieden und dann mein Bild auf 18 x 24 vergrößert.

Natürlich ist das nicht das geilste Foto auf der Welt und ich habe einige Sachen falsch gemacht, z.B. sollte der Hintergrund weiß und nicht grau sein, aber es ist mein erstes Großformatbild, welches ich fast alleine gemacht habe.

Es war ein sehr lehrreicher Tag und ich freue mich schon auf den kommenden Montag, denn jetzt hab ich einigen Leuten was voraus und kann da mutiger rangehen. Denn das Biest was ich vorher in der Großformatkamera gesehen habe ist jetzt zwar kein kleines Regenpony, aber schon eher ein frisch geschlüpfter Drache.

Hier das fertige Foto. Der Fleck unten links kommt entweder durchs falsche einlegen des Films oder irgendwas ist da drangekommen, ich weiß es nicht genau, ist jedenfalls schade. Und dass das Bild so komische Schlieren hat, liegt an meinem Scanner, ich habe nur so einen, der grade mal für Texte reicht. Aber ich denke man erkennt das Bild trotzdem.

Was sagt ihr zu dem Bild?


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500px Vorstellung: David Olkarny

Heute wieder eine neue 500px Vorstellung. Da ich vor einiger Zeit schon ein Hinter den Kulissen Video gepostet habe, gibt es heute auch die Bilder von David Olkarny.
Er ist einer der Fotografen die ich als einen der ersten bei 500px hinzugefügt habe. Seine Bilder sind einfach faszinierend und nachdem ich mir all seine Videos angesehen habe, hab ich auch verstanden, warum sie so anziehend sind. Er ist ein lässiger Typ und hat eine lockere Art mit seinen Modellen umzugehen und ganz wichtig: Er betreibt viel Aufwand für seine Fotos. Er sucht klasse Locations und scheut sich nicht davor sich auch mal selbst dreckig zu machen.

Die Videos haben mir eine wirklich große Inspiration gegeben und da er auch ein wirklich toller Fotograf ist, möchte ich heute einige seiner Bilder zeigen.

Emotion by David Olkarny (DavidOlkarny)) on 500px.com
Emotion by David Olkarny
We always live alone by David Olkarny (DavidOlkarny)) on 500px.com
We always live alone by David Olkarny
Don't fuck me around, kid by David Olkarny (DavidOlkarny)) on 500px.com
Don’t fuck me around, kid by David Olkarny
Goodbye, summer by David Olkarny (DavidOlkarny)) on 500px.com
Goodbye, summer by David Olkarny
Don't think too hard by David Olkarny (DavidOlkarny)) on 500px.com
Don’t think too hard by David Olkarny

Klickt doch einfach auf das Profil von David Olkarny für mehr Bilder. Vielleicht gefallen sie euch genauso sehr wie mir.


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Abenteuer Fotografie

Das Buch Abenteuer Fotografie von Steffen Böttcher lag bei mir zu Weihnachten unter dem Tannenbaum. Ich habe damals schon sein Hochzeits Ebook gelesen und fand es großartig. Steffen hat so eine unglaubliche und faszinierende Art, man kann seine Schreibweise nur mögen oder sie halt hassen.

Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen, da es durchgehender Text mit Bildern ist. Also kein Fachbuch mit schwer verständlichen Sachtexten. Es liest sich flüssig und angehnem.

Unterteilt wird das Buch in mehrere Kapitel und in jedem erzählt Steffen eine kurze Geschichte. Zum Beispiel was er von Colorkey hält oder wie er über Fotografenausbildungen denkt. Sehr oft musste ich lachen oder schmunzeln und ich habe gemerkt, dass ich eine ähnliche Sichtweise wie er habe.  Ich mag auch keine Standardbilder, wie man sie bei Passbildfotografen immer sieht.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und mit fast 20 Euro ist es auch nicht zu teuer. Man muss nur bedenken, dass es kein Fachbuch ist, also er erklärt nicht, wie er fotografiert oder es werden keine Lichtsettings oder dergleichen gezeigt, aber das muss auch nicht sein. Das muss man nur einfach vorher wissen.
Ich kann das Buch auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen, immer wenn ich etwas von Steffen lese, egal ob Blogeintrag oder Buch, dann bekomme ich wieder einen totalen Schub und habe lust zu fotogrfieren. Unglaublich wie er das immer wieder schafft.

Viele gute Reviews gibt es unter folgenden Links.
SCHWARZbuntes.de
bhoffmeier.de
Licht(in)former.de


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iPhone 4s

Seit Ende Dezember bin ich auch Besitzer eines iPhone 4s. Ich bin unglaublich froh, vorher wollte ih schon eins haben, aber aus vielen Gründen wollte ich bei bei Vodafone bleiben.

Ist ja auch egal, jetzt habe ich eins und ich bin total glücklich damit.
Ich möchte ein bisschen auf die Kamera eingehen. Ich habe schon einige Fotos gemacht und bin echt erstaunt wie toll die Kamera ist. Bis jetzt gab es noch nichts wirklich künstlerisches von mir, aber es ist so klasse alltägliche Dinge fest zu halten und dann die tolle Einbindung zu Facebook und Twitter.

Was man mit der Kamera an tollen Bildern machen kann, könnt ihr euch beim Stilpiraten anschauen. Hier klicken.
Ich bin immer wieder erstaunt wie tolle Fotos er macht und was er aus jeder Kamera rausholt. Zu Weihnachten habe ich sein Buch Abenteuer Fotografie bekommen und ich bin echt sprachlos. Für mich ein großartiges Buch was mir gezeigt hat, dass ich dieses Jahr meinen Weg weitergehen will.

Jedenfalls habe ich jetzt eine Kamera die ich immer dabei habe und durch die neue Funktion, dass man zweimal auf den Homebutton drücken kann, um die Kamera zu starten ist ziemlich cool um die Kamera schnell am Start zu haben.


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Einblick in Ailee Wessely’s Philosophie

Wie ich fremde Menschen portraitiere

Aileen Wessely:

“Ich erkläre, dass ich manchmal Ideen äußere, mein Modell sich aber grundsätzlich immer wohlfühlen soll. Daher nichts tun soll, was es nicht möchte. Sich nicht verrenken muss, wenn es merkt, dass meine Idee anatomisch nicht umsetzbar ist. Dass ich möchte, dass es gern spontan eigene Ideen umsetzt (außer, ich habe kurz angeordnet, die Pose zu halten, weil ich weiß, dass ich noch mehr Bilder genau davon machen möchte), die wir zusammen weiterentwickeln können.”

Aileen ist Redakteurin bei Kwerfeldein.de und hat dort einen tollen Beitrag geschrieben, wie sie an Shootings rangeht. Ich finde den Beitrag sehr passend zu dem was ich vor ein paar Tagen geschrieben habe.
Hinter die Kulissen bei anderen Fotografen schauen zu können ist immer sehr spannend und Aileen hat mir damit wieder neue Anreize und Ideen gegeben, wie ich besser mit Models umgehe.

Lest euch den Beitrag einfach mal durch.


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David Olkarny Backstage

Ich fotografiere wie man vielleicht unschwer an diesem Blog sieht und habe da auch so meine Techniken an Shootings ranzugehen. Wie geht man mit dem Modell um, wie das Licht setzen und so weiter? Sehr spannend finde ich aber, auch mal anderen dabei zuzusehen, wie sie fotografieren und wie bei denen Shootings ablaufen. Ich werde wohl bald mal die Gelegenheit bekommen, das mal live zu sehen. Ich werde noch genauer berichten.

Gestern bin ich durch Zufall, wie es im Internet immer so ist, auf die Videos von David Olkarny gestoßen. Kennen und seine Bilder mögen, tue ich ihn schon lange. Jedenfalls hat er kleine Videos drehen lassen, wo man Einblick in seine Arbeitsweise bekommt. Es gibt keine Erklärungen, nur was zu gucken und Musik, doch ich finde, dass nicht immer geredet werden muss.

Ich habe durch die Videos viele spannende Einblicke bekommen und habe einige neue Ideen gesehen.

Besucht auf jeden Fall mal seine Homepage, die Bilder sind genial!


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Mein bestes Foto 2011

Martin Wolf hat dazu aufgerufen sein bestes Foto von 2011 rauszusuchen und zu zeigen. Ich habe dieses Jahr sehr viele Bilder gemacht, hatte viele Shootings, jedenfalls im vergleich zum Jahr davor, doch das Bild was ich hier zeigen will, ist kein Hochglanzbild, welches bei einem Shooting entstand.

Ich war im September in New York, das erste Mal Amerika, mein Lebenstraum habe ich mir damit erfüllt. Es war so unglaublich, ich habe so eine Energie von der Stadt mitgenommen und mich irgendwie verliebt.

Ich war dort mit Annie, meiner Freundin. Jetzt sind wir nicht mehr zusammen. Wir waren es 3 Jahre. Weil es eine wundervolle Zeit war und weil sie mit mir nach New York geflogen ist und überhaupt für alles, ist mein bestes Bild eins von Annie.

Wir waren auf der Staten Island Ferry und dort habe ich einmal draufgehalten, als sie sich das Meer und die Stadt angesehen hat.

Ich verbinde so viel mit dem Foto, es erinnert mich an so eine tolle Zeit, an eine Zeit, an die mich sehr gerne erinnere. Und mir oft wünsche, dass das Leben in dieser Hinsicht gnädiger gewesen wäre.

Danke.


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Frohe Weihnachten

Ich wünsche euch allen eine Frohe Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich hoffe 2012 geht die Welt noch nicht unter, damit ich die Gelegenheit habe mehr zu fotografieren und an mir zu arbeiten. Ich habe mir vorgenommen, mehr zu fotografieren, mich mehr zu trauen, mehr Serien zu machen und mit der Fotografie durchziehen. Denn das ist mir wichtig und das macht mich aus, ich liebe Fotos und ich liebe es zu fotografieren. Ich freue mich auf das neue Jahr!

Lasst es euch gut gehen bis bald!


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Henrik Pfeifer – 88 tesa on laserprint

An diesem Mittwoch habe ich es dann geschafft die Ausstellung zu finden. Nachdem ich ja am Montag ziellos umher geirrt bin und man uns im Hotel nicht sagen konnte, wo denn die Ausstellung ist, konnte ich es dann Heute wirklich nicht weit vom Hotel finden. Danke nochmal an Henrik über seine nette Antwort bei Facebook!

Ich war nachdem ich Montag nur ein Bild gesehen hatte, total geflashed und wollte alle oder zumindest mehr sehen. Am Superdry Shop vorbei und da war eine große Glasfront mit Tür. Davor das Schild “Open”. Dann sah ich Henrik Pfeifer, der mir durch seine Facebook Bilder auffiel und anscheinend ein Pärchen. Ich also rein und erstmal bisschen umgesehen. Dann habe ich Henrik nochmal gefragt wie es denn zu den Bildern kam.

Er hat die Bilder nicht extra für das The Weinmeister hergestellt, sondern vor 2 Jahren damit angefangen Bilder kostengünstig zu vergrößern. Wie ich schon geschrieben habe, hat er erst versucht es total ordentlich zu machen, also ohne Tesa, nur mit Uhu-Kleber und ohne den Kleberand. Dann wurden die Bilder aber nach einer Weile nicht mehr so schön, durch den Kleber haben sie sich verzogen und nichts war mehr übrig von der ordentlichen Arbeit. Das ist das erste Bild was Henrik jemals gemacht hat.

Dadurch, dass es so alt ist, ist es natürlich auch ziemlich verknittert, aber man sieht, dass bis auf die eine weiße Stelle alles sehr ordentlich ist.

Nachdem also die ersten Versuche nicht so toll waren oder schon toll, aber nicht so wie gewollt, hat Henrik das Problem zum Stil gemacht und daraus wieder einen künstlerischen Prozess gemacht. Ich kann eigentlich gar nicht oft genug sagen, wie geil ich diese Idee finde. Ich habe mir schon überlegt, auch im neuen Jahr ein Megabild zu machen und dass dann auf die selbe Weise zu vergrößern und dann in meine Wohnung zu hängen.

Henrik ist ein super sympatischer Mensch, der sehr viel macht, wenn grade keine Menschen in der Ausstellung sind, dann arbeitet er weiter an seinen Bilder, druckt sie mit einem 49 Euro Schwarz/Weiß-Drucker und schneidet dann auseinander und klebt wieder zusammen. Ich fand es sehr spannend ihm zuzusehen.
Leben tut er von der Fotografie, vor allem von der Schauspielerfotografie. So langsam fängt es aber auch an, dass er von der Kunst, also von den Bildern die er neu zusammenklebt, leben kann. Hier ist mein Lieblingsbild, dass man auch hätte kaufen können, aber leider, leider sind mir 600 Euro zu viel. Nicht für das Bild, sondern für mich als Student, ich liebe das Bild und hätte es so gerne in groß bei mir hängen.

Die Qualität der Bilder ist natürlich nicht der Oberhammer, also ich meine natürlich die, die ich gemacht habe. Da ich mein neues iPhone 4s benutzt habe. Dazu aber später mehr.

Ich muss aber dazu auch sagen, dass der Effekt überhaupt nicht auf Bildern rüberkommt. Der Tesafilm spiegelt und man muss erstmal einen Standpunkt finden, wo man das Bild gut betrachten kann, oft wechselt man den Ort und sieht wieder was neues. Oben auf dem Bild kann man hellere Stellen sehen, dort ist kein Tesafilm und die spiegeln daher auch nicht, auch das hat Henrik als Stilmittel benutzt um auf dem Bild zB die Augen zu betonen. Die kann man von überall betrachten.

Es war eine schöne Stunde, die ich in der Ausstellung war, ich habe mich gut mit Henrik unterhalten und im Januar auf der Fashionweek hat er wohl auch eine Ausstellung, ich freue mich jetzt schon dort hin zu gehen. Henrik Pfeifer ist grade für mich ein tolles Vorbild, so unglaublich gute Bilder, dann so eine unglaublich gute Idee, das macht es für mich aus.

Dann hatte er in einem weiteren Raum weitere Bilder, diesmal nicht zerstückelt und zusammengeklebt, sondern Fotos von Shootings über die Webcam. Das muss man sich mal vorstellen. Henrik geht auf Skype, ruft sein Modell an, beide sehen sich per Video und er fotografiert. Das sind nochnichtmal Screenshots, sondern er fotografiert wirklich mit seiner Kamera den Bildschirm. Gibt Anweisungen und alles wie bei einem richtigen Fotoshooting, nur das zB sein Modell 16.000 Kilometer weit weg ist. Auf diese Idee muss man erstmal kommen und da beneide ich so einige Leute um ihr Talent und ihre Ideen und den Einfallsreichtum, da würde ich mir gerne eine Scheibe abschneiden.

Hier noch einige weitere Bilder aus der Ausstellung. Es muss auch nicht immer nur durchsichtiger Tesafilm sein.

Ich kann jedem nur empfehlen dort hinzugehen. Bis zum 24.12. ist die Ausstellung noch offen. Ich kann gar nicht in Worte fassen wie toll ich die Bilder finde.


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